Exchange Traded Funds (ETFs) — Anlagestrategien

Der Handel mit Exchange Traded Funds, kurz ETFs genannt, ist schon seit längerem eine beliebte Anlagevariante. Die börsengehandelten Indexfonds bilden einen bestimmten Index, wie den DAX oder den EURO STOXX 500 ab. Die Wertentwicklung der ETFs läuft somit immer parallel zum Index. Außerdem können x-beliebige Anleger mit einem einfachen Konzept und schon kleinen Beträgen in komplette Märkte investieren. ETFs, das sind zum Beispiel Aktien, Immobilien, Rohstoffe oder Anleihen.

 

Eine Aufteilung, bzw. eine Streuung in verschiedene Märkte ist hierbei möglich. Dadurch lassen sich individuelle Anlagestrategien umsetzen. Vorteil von ETFs: Sie haben keine Haltefristen und können an der Börse ebenso wie eine Aktie getradet werden.

 

Heutzutage ist diese Art Anlage nicht nur institutionellen Anlegern alleine vorbehalten, sondern jedermann kann in entsprechende ETF-Märkte investieren. Einen nicht unerheblichen Anteil für den ETF-Boom können sich auch die innovativen Robo-Advisor — die kreativen Geldanleger — auf die Fahnen schreiben. Denn sie haben erheblich für den Trend hin zu ETFs beigetragen. 


ETFs Anlagestrategie — um was geht es dabei?

Nicht jeder Mensch hat das gleiche Risikoempfinden bei Geldanlagen. Die einen setzen auf hohen Gewinn und riskieren dabei auch schon mal einen Verlust. Die anderen setzen mehr auf Sicherheit und nehmen dabei weniger Gewinn in Kauf. Anlagestrategien beschreiben das Verhalten des Kaufens und Verkaufens von ETFs, Aktien, Optionen, Zertifikaten, Anleihen und so weiter. Dabei sollen nach Möglichkeit gewinnbringende Erfolge erzielt werden. Anlagestrategien richten sich vereinfacht gesagt, nach Analysen, Wertentwicklungen, Zins- und Wechselkursen. Aber ebenso nach der finanziellen Situation und der persönlichen Neigung eines Anlegers. 

 

Hierbei wird nach folgenden Anlegertypen unterschieden, die sich durch die Gewichtung der verschiedenen Anlageklassen differenzieren:

 

Der Spekulative 

Dieser Anlegertyp möchte überdurchschnittliche Renditen erwirtschaften. Schwankungen und Verluste nimmt er in Kauf. Aktien und Aktienfonds sind seine Welt. Wer gute Nerven hat, kommt mit dieser Anlageform gut klar. Jedoch sollte dieser Anleger sein Depot gut im Auge behalten, um es ggf. umzuschichten. 

 

Der Risikobewusste

Das Depot des Risikobewussten ist breit gestreut und Aktien sind nicht der Großteil, sondern eine Beigabe. Mit Anleihen sichert sich der risikobewusste Anleger gegenüber Schwankungen im Aktienbereich ab. 

 

Der Konservative 

Der konservative Anleger möchte auf keinen Fall Geld verlieren, daher nimmt er auch eine geringe Rendite in Kauf. Er nutzt Anlageformen wie Anleihen oder Rentenfonds und kaum Aktien. So bekommt er kein Herzklopfen, wenn der DAX nach unten katapultiert. 

 

 

Einigen Anlagestrategien auf den Zahn gefühlt

 

ETFs — die Value Strategie oder der Warren Buffett-Kurs

Hierbei gilt es für den Investor Unternehmen auszumachen, deren wahre Werte noch unerkannt sind. Die Spekulation zielt darauf ab, dass der Markt den Wert noch nicht erkannt hat, dies aber noch tun wird. Hierzu gehört neben Nachforschungen auch jede Menge Erfahrung. Diese Methode verfolgte auch Warren Buffett, welche ihn zu einem sehr reichen Mann machte. 

 

 

ETFs und die Growth Strategie

Hierbei geht es um die Begutachtung von Branchen, in dem zeitig zukünftige Wachstumsbranchen auszumachen sind. Dabei geht es darum, die Branche mit dem höchsten Zuwachs zu finden. Investoren wählen hier Unternehmen eines Index aus, deren Steigerung den höchsten Standard aufweist. 

 

 

ETFs und die Momentum Strategie

Anleger vertrauen mit dieser Methode darauf, dass die Richtung einer Entwicklung beibehalten wird. Das Ziel des Investors ist es, die Perioden der Kursgewinne mitzunehmen. Zudem kann er wahrscheinlich davon ausgehen, dass der Trend eine Zeitlang andauert. 

 

 

Die Rebalancing-Methode

Dieser Methode folgen auch die meisten Robo Advisor. Zum einen wird in unterschiedliche Anlagen investiert, wobei die Aufteilung während des gesamten Zeitraumes beibehalten wird. Jedoch wird durch den Einsatz verschiedener Anlagen, die sich unterschiedlich entwickeln, die Gewichtung laufend verändert. Zu im Voraus festgelegten Zeiten wird durch Umschichtung die abgewandelte Verteilung wieder auf den Ursprung zurückgeführt. Der Vorteil dieser Methode besteht darin, dass zu hohen Kursen verkauft wird und bei günstigen Kursen ETFs gekauft werden. 

 

 

Ausschüttende und thesaurierende Geldanlagen in ETFs

Abgesehen von Dividenden und Zinszahlungen können ETFs aus Anleihen Einnahmen hervorbringen. Bei ausschüttende Indexfonds werden wie der Name sagt, Erträge an den Anleger regelmäßig ausgeschüttet. 

 

Bei thesaurierenden Fondsanlagen verbleiben die Erträge im Anlagevermögen und werden in den gleichen Fonds direkt wieder angelegt. Dies nennt man auch Reinvestition. Es fallen dafür keine neuen Handelsgebühren an.

 

Der Vorteil ist: Die Fondsanteile wachsen und der Gesamtwert steigt an. Thesaurierende Investmentfonds profitieren vom Zinseszinseffekt, was bedeutet, wenn die Zinszahlung nicht genutzt wird, steht sie dem Depot als Anlagekapital zur Verfügung. Zudem bringen sie wieder Zinsen. Bei langen Laufzeiten kann dies einen enormen Anstieg des Kapitals bedeuten. 

 

Anlage in ETFs — am lukrativsten mit dem Experten

Ständig den Markt in Echtzeit verfolgen, wer hat als Investor dafür schon die Zeit und auch Kenntnisse? ETFs bieten zwar aussichtsreiche Anlagen und vielversprechende Trends, sind aber gerade für Neulinge wie ein Buch mit sieben Siegeln. Spezialisten kennen sich aus und bieten dem Anleger je nach Risikoeinstellung ein entsprechendes Produkt. Jeder Anleger kann hier kostengünstig und effektiv in unterschiedliche Märkte investieren. Gleich, ob in Form einer Einmalanlage oder eines Sparplanes — mit ETFs lassen sich attraktive Renditen erzielen. 


Anbieter für den Handel mit ETFs

 Anbieter Mindesteinlage Testberichte 
 growney keine  Mehr Infos zu growney
 scalable  10.000€ Mehr Infos zu scalable
 quirion  5000€ Mehr Infos zu quirion
ginmon 1000€ Mehr Infos zu ginmon

Welches ist die beste ETF-Anlagestrategie?

Es ist die Anlage mit der sich der Anleger wohlfühlt und die zu seinen Zielen passt. Der Schlüssel zum Aufbau eines Vermögens kann eine breite Streuung sein. Dabei helfen verschiedene Anlageklassen, wie Aktien, Rohstoffe oder Anleihen. Wobei Rohstoffe ausschließlich durch Angebot und Nachfrage einen möglichen Gewinn generieren.

 

Anleihen dagegen schützen weitestgehend vor Wertverlusten. Den eigentlichen Gewinn bringen Aktien. Je nach Risikoeinstellung können Anleger unterschiedlich gewichten.

 

Derzeit werden ETFs hauptsächlich für große Aktienmärkte bereitgestellt. Kunden mit jedem Budget können davon kostengünstig profitieren. Vormals waren ETFs nur auf Aktienindizes zu bekommen. Heute können Anleger in jedwede Anlageklassen investieren und damit stattliche Gewinne erwirtschaften.